Folge 55 20-Minuten-Wissen: Angst
Shownotes
Eine neue Reihe im Emko-Talk: Das 20-Minuten-Wissen über Emotionen. Wir starten heute mit der ANGST. Warum machen wir das? Nun, wie wir über Emotionen denken, beeinflusst, wie wir uns fühlen - und am Ende, wie wir handeln. Die Idee hinter dieser Wissens-Reihe ist es smartes und kompakt zusammengestelltes Wissen zu den einzelnen Emotionen. Hier kannst du reinhören, wenn du dich kurz mit einer einzelnen Emotion befassen möchtest oder etwas nachören willst. Denn natürlich kommen alle Emotionen auch in den anderen Folgen immer mal wieder vor. Wenn du jedoch denkst "Wie war das nochmal mit der Angst? Was sagt sie uns?", dann ist hier der richtige Ort.
Die Reihe hat ein Skript für den Aufbau, der immer gleich sein wird: Darf ich vorstellen - die jeweilige Emotion, heute die Angst. ICH-Aussagen - typische Aussagen zur der jeweiligen Emotion. Typische Situationen, in denen die jeweilige Situation aufkommt. Ein Irrtum über die jeweilige Emotion. Eine Übung und zu guter Letzt eine Erkenntnis über die Emotion der Folge.
Du weißt also genau, was auf dich zukommt und so werden die Folgen dieser Reihe für dich zu einer kleinen Emotionsbibliothek zum Hören!
Und weil es ja auch kurze Folgen sind, gibt es in dieser Reihe jeweils 2 Folgen pro Monat!
Jetzt freu dich und hinterlass uns gerne Anmerkungen, Feedback oder auch deine Fragen, die dir bei der Folge kommen. Schreibe uns an: office@emko-institut.de Gib in der Email gerne die Folge an, auf die du dich beziehst.
Stöbere gerne auf der Seite des Emko-Instituts: https://emko-institut.de/
Unsere Host Annette findest du hier: https://annette-bauer.com/
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich Willkommen zur neuen Folge MCOTalk und dem Start unserer neuen Reihe,
00:00:06: das
00:00:07: zwanzig Minuten wissen.
00:00:09: Heute geht es um die erste Emotion.
00:00:13: Freudig auf Autos klingt komisch!
00:00:16: Angst.
00:00:19: Hallo und herzlich willkommen liebe Hörerinnen und Hörers des MCOTALK.
00:00:24: Wir begrüßen euch heute zu einer Besonderheit denn wir eröffnen eine neue Reihe.
00:00:33: Warum
00:00:34: machen wir das?
00:00:36: Tja, zwanzig Minuten wissen zu Emotionen.
00:00:39: Denn wie wir über Emotion denken beeinflusst, wie wir uns fühlen und am Ende wie wir handeln.
00:00:46: Und deshalb starten wir heute mit dieser Reihe und kommen!
00:00:51: packten Wissen zu einzelnen Emotionen.
00:00:55: Da geht gerade mir gegenüber ein paar Daumen hoch und ich begrüße herzlich Silvana und Lea auf der anderen Seite des Bildschirms!
00:01:05: Hallo
00:01:07: ihr
00:01:08: zwei.
00:01:09: Es wird spannend, ob wir das mit den zwanzig Minuten wirklich hinbekommen?
00:01:13: Aber ich habe die Uhr im Blick!
00:01:15: Ich hab' die Uhr in dem Blick.
00:01:17: Haben wir so einen Teilmarkt oder würdest du dann oder gibst du zum Teil?
00:01:20: Nee,
00:01:20: nee, ich mach so Handzeichen.
00:01:26: Springen wir doch einfach sofort rein.
00:01:28: Zwanzig minuten sind kompakt und kurz.
00:01:31: Darf ich vorstellen... ...die
00:01:34: Angst?!
00:01:36: Die Emotion, die dem blauen Feld im Motivkompass zugerechnet wird.
00:01:41: Denn wann kommt Angst auf wenn sich Unsicherheit breit macht?
00:01:49: Die beiden nicken das ist schon mal gut!
00:01:54: Das macht mir Angst!
00:01:57: Das ist eine eindeutige Ich-Aussage zu diesem Thema oder auch... Ah es macht mich unruhig.
00:02:04: Oder jetzt bin ich irgendwie unsicher oder auch irgendwie bin ich beunruhigt.
00:02:12: Alles, ich Aussagen die dahin deuten dass bei jemanden Unsicherheit da ist und das dafür euch auch Angst
00:02:19: da
00:02:20: ist fällt euch noch.
00:02:23: fallen euch noch ich aussagen dazu ein die markieren da es angst im spiel oder etwas aus der wortfamilie der emotion.
00:02:32: angst
00:02:34: Ja, auf jeden Fall.
00:02:35: Ich bin nervös.
00:02:36: zum Beispiel, wäre auch so... ich mache mal gerade das Fenster zu und wenn die hier mitgegangen hat dann war es das Fenstern.
00:02:43: Ich Bin Nervös ist auch eine typische Aussage.
00:02:48: Ich BIN PANISCH?
00:02:51: Dann ist schon ordentlich was
00:02:54: davon.
00:02:56: Dann wird's schon zappen.
00:02:57: Genau!
00:02:58: Ich fühle mich erstarrt für Angst.
00:03:02: Er ist eine Gefühlsbeschreibung, Zustandsbeschreiben.
00:03:06: Das heißt wenn jemand sowas sagt wie euch bin ich für mich ganz erstarrt dann kann man nochmal so ein bisschen nachbohren.
00:03:12: warum fühlt die Person sich denn erstarr?
00:03:17: Ja ja also Angst macht sich auf komische Art und Weise schon mal bemerkbar.
00:03:24: Wie wir das aber grundsätzlich immer sehen ist... Die Idee ist super!
00:03:31: Die Idee, warum sie da ist.
00:03:35: Oder wie der Dirk sagt die die keine Angst hatten haben die Evolution nicht überlebt.
00:03:44: Also Angst hat auch eine wichtige Funktion.
00:03:46: kommen wir gleich noch mal zu was?
00:03:49: Was sind typische Situationen für Angst wo wir Angst empfinden wo die ankommt wo sich manchmal ja auch so anschleicht.
00:03:59: Wir haben auch mal ein bisschen darüber nachgedacht.
00:04:02: Okay, alles Ungeplante kann Angst machen?
00:04:09: Zumindest ein Gefühl der Unsicherheit macht das.
00:04:12: Also auch wenn es noch nicht so sehr ausgeprägt ist, alles was wir nicht kennen oder noch nicht kennen, macht erst einmal ein komisches Gefühl.
00:04:21: Und
00:04:23: du sagst schon etwas ganz Spannendes, wenn du sagest welche Situation kann Angst?
00:04:28: Alles kann nichts muss, im Sinne von das ist auch total subjektiv.
00:04:32: Also Angst ist letztendlich immer da, wenn wir eine Unsicherheit da sind oder wir etwas bewerten im Sinne der Drut mehr eine Gefahr.
00:04:45: Warum werden wir das so bewerten?
00:04:48: Das ist eine ganz andere Sache.
00:04:51: vielleicht gehen du nicht über die Straße und da kommt ein Fahrradfahrer und ich erschreck mich total.
00:04:56: Ja, da ist das von noch zwanzig Meter weit entfernt.
00:05:00: Aber warum?
00:05:02: Ob es jetzt gerechtfertigt ist oder nicht subjektiv oder objektiv aber in dem Moment subjektif wenn das eigene Gehirn etwas als Bedrohung oder als unsicherlich zuordnen.
00:05:14: Zuzuordnen!
00:05:18: Ein Struft genau
00:05:20: und sagt mal Wenn die Angst sprechen könnte was würde sie uns sagen?
00:05:26: Das ist super spannend, wir bezeichnen ja die Angst auch als die Hüterin unserer Sicherheit.
00:05:32: Hast schön auf unser Sicherheitsbedürfnis auf und wenn sie sprechen könnte würde sie definitiv sagen bring dich in Sicherheit.
00:05:40: Okay.
00:05:42: Bring dich insicherheit und das soll gar nicht lähmen.
00:05:46: also wenn die Angst funktional ist dann tut sie das auch, beliefert uns die Energie ums in Sicherheit zu bringen.
00:05:53: Bei Angst geht die Energie vor, nämlich in die Beine.
00:05:58: Damit wir schnell rennen
00:06:00: können.
00:06:00: Evolutionär noch in uns angelegt?
00:06:02: Evolutionär
00:06:04: angelegt geht in die beine.
00:06:05: der Oberkörper fühlt sich eher weniger kräftig an um sich schnell von dem Ort zu entfernen.
00:06:13: Die Angst möchte dass wir uns in ein Zustand der Sicherheit begeben und in den Moment kann sie auch Total Wut sein, also es rennt schnell weg.
00:06:25: Der Säbelzahn-Tiger, der berühmt für Rüchtigste in der Coachingsprache, der Säbelzahn auf der Straße steht.
00:06:34: Dann ist es sinnvoll nicht nachzudenken sondern schnell weg zu rennen.
00:06:37: Ja das stimmt.
00:06:38: Jetzt hast du schon gesagt wenn die Angst funktional ist dann hat sie eine positive Wirkung.
00:06:44: wenn sie nicht mehr functional isst Dann ist die Wirkung ja anders.
00:06:49: Was passiert mit einer nicht mehr funktionalen Angst, also an der dysfunktionalen Angst?
00:06:56: Also dann ist die Hüterin entweder überaktiv oder die kommt nicht.
00:07:02: Übermutter.
00:07:04: Über Vater, über Mutter, über was auch immer.
00:07:07: Das wäre eine Situation wo man ganz objekt... vielleicht gehen wir mal in diese Situation rein wo sie zu aktiv ist Also im Sinne von, es war eine Bedrohung da.
00:07:20: Und wir müssten ja nicht mal Bedrohen jetzt was von außen sehen sondern wir haben uns vielleicht von einem Konflikt geängstigt.
00:07:27: Warum auch immer?
00:07:28: Weil wir gewisse Konsequenzen erwarten weil wir in der Vergangenheit Erfahrung gemacht haben dass das echt hässlich werden kann.
00:07:33: so wie haben uns vor dem konflikt geeignet?
00:07:36: Dinge sind abgeklärt Wir sind gut vorbereitet.
00:07:40: Vielleicht ist der Konflik sogar schon vergangen.
00:07:42: Vielleicht hat man das Gespräch schon gesucht und trotzdem sitzt man da.
00:07:47: Wenn man daran denkt, dann kommt einem immer noch dieses Gefühl von Unwohlsahren im Sinne von Unsicherheit.
00:07:55: Das heißt da ist jetzt die Funktion der Sicherheit.
00:07:58: Im Moment ist gar kein Bedürfnis quasi da.
00:08:01: Der Moment ist vorbei aber die Angst ist nicht so, Konterfunktionen nicht so erfüllen das ist quasi abgespeichert worden richtig.
00:08:12: Sondern es triggert uns immer
00:08:13: mal.
00:08:14: Es hängt doch was
00:08:15: Das hängt schon fast.
00:08:17: Ja, und ein Interessantes hast du eben auch schon genannt das Erstarren vor Angst.
00:08:21: Das ist auch dysfunktional.
00:08:24: Also die schafft es ja dann nicht dich die Sicherheit zu bewegen.
00:08:27: Ja stimmt.
00:08:29: Super spannend!
00:08:30: Ich hatte leider Gottes wirklich mal so eine Situation und ich habe es nicht geschafft in dem Moment einfach schnell zu reagieren.
00:08:36: Es ging einfach nicht.
00:08:37: Obwohl ihr vom Kopf sagt immer jetzt aber im Drückwirk denkt man was war denn da los?
00:08:42: Wie konnte das denn jetzt passieren?
00:08:45: Ja, interessant.
00:08:47: Und die andere Seite?
00:08:49: Die Angst kommt nicht!
00:08:50: Ist auch nicht so toll,
00:08:52: ne?!
00:08:54: Also immer schönes Beispiel an der Klippe stehen, schönen Selfie machen.
00:08:59: Auch schon sinnvoll, irgendwann ein gewisses Gefühl der Hey Achtung da ist das Geräusch, stell dich da nicht zu nahe an den Rand dran.
00:09:08: Also in die andere Richtung die Hüterin einfach ein bisschen schläft und sich denkt ja, Das ist auch nicht funktioniert.
00:09:14: Auch eine dysfunktionale Art von Angst, das ist interessant.
00:09:16: und die denken wir glaube ich eher selten, ne?
00:09:19: Denken sie eher beim Ärger wenn man da zu kommen, dass ein Ärger der nicht kommt.
00:09:22: Da fällt uns das mehr auf weil Angst haben wir das gar nicht
00:09:27: so präsentiert.
00:09:27: Wo die Angst oft so ein negatives Etikett bekommt... Und das ist eine Spannweite bei Nervosität.
00:09:36: Zum Beispiel vor einer Präsentation oder vor einem Fortrag, ja?
00:09:40: Also ein gewisser Grad an Nervosität ist total gut.
00:09:44: Ja klar!
00:09:45: Der hält in der guten Anspannung.
00:09:47: Genau
00:09:48: wir sprechen immer von Emotionsfamilieangsten die kann von leicht nervös sein bis panisch.
00:09:53: da ist ja eine ganz schön große Bandbreite und so ein Stück weit Nervossität hält auch unseren Fokus.
00:10:01: Die Anspannung, das blendet alles aus was nicht wichtig ist.
00:10:04: Wir konzentrieren es auf die Sache und so ein gewisser Grad an Neurosität ist in dem Moment total gut.
00:10:12: Nimm sie ab, guck mal wie zu händeln ist ja.
00:10:16: aber wir haben ja ganz häufig ein Problem dass man auch schon immer auf der Zelt wenn wir versuchen Emotionen wegzudrücken.
00:10:23: Ja die Nerosität soll weg.
00:10:26: Ist nicht gut, ist peinlich oder was auch immer.
00:10:30: bei der Emotion Angst, die wird ja besonders im beruflichen Kontext gar nicht gerne gesehen.
00:10:37: Klar!
00:10:40: Wir haben uns ja so ein paar Kategorien für diese Folgen überlegt und jetzt kommen wir zur Kategorie Ein Irrtum über die Angst.
00:10:50: Was würdet ihr sagen?
00:10:51: Was ist so ein richtig großer, fetter Irrtüm-Überangst?
00:10:55: Ich habe mir auch zwei überlegt Mal gucken ob wir auf die gleichen Dinge kommen.
00:11:01: Wir haben uns auch Dinge überlegt.
00:11:03: Man könnte da einige Dinge zusammensuchen, aber jetzt so ... Wir haben eben noch mal überlegt, was gibt es für Sprichwörter?
00:11:11: Wie
00:11:11: oft mit Angst einhergehen und einen Irrtum ist vielleicht auch ... Angst bedeutet das sollte ich lieber
00:11:21: lassen
00:11:22: oder Angst bedeutet.
00:11:23: Spannend!
00:11:24: Ich
00:11:26: habe nicht Angst, das lasse ich jetzt lieber.
00:11:28: Aber wenn wir Angst erst mal nur als Information nehmen, dass unsere Hüterin der sicheren sagt, pass mal auf das und das gilt es hier zu beachten.
00:11:36: Das ist hier wichtig für die Situation.
00:11:39: Dann können wir das ja erstmal annehmen und gucken.
00:11:43: okay bedeutet das jetzt?
00:11:45: ich halte diese Kino nicht?
00:11:47: Bewerbe ich mich gar nicht weil ich Angst habe, das wäre total fatal.
00:11:50: Sondern Angst kann auch so ein Wegweiser zum persönlichen Wachstum sein in Sinne von Wie ist das Sprichwort nicht mehr eingefallen?
00:11:57: Das war die ursprüngliche Gedanke, warum ich danach gesucht habe.
00:11:59: Das hatte ich mal wirklich am Schreibtisch stehen.
00:12:01: Es muss sich immer ein bisschen unwohl anfühlen, dass es wirklich Wachstum bedeutet.
00:12:04: also im Sinne von so einer kleinen Unsicherheit muss dabei sein.
00:12:08: Kann ich an der Stelle... Jetzt gibt die Redewendung Angst ist kein guter Ratgeber.
00:12:13: vielleicht ist die Angst ja doch ein guter Radgeber.
00:12:16: Ich hab mir auch gesagt total, vielleicht ist sie ein gutter.
00:12:19: Also wir müssen natürlich, das müssen wir gleich nochmal ausklamm, welche Fällen das jetzt nicht Natürlich, ein Ring an der Klippe
00:12:25: steht.
00:12:26: Haben
00:12:27: wir ja eben auch schon aufgelistet?
00:12:30: Genau.
00:12:30: Aber genau Angst ist kein guter Raabgeber!
00:12:32: Ich würde mal drei vier vorlesen weil ich finde das macht die Angst wirklich nochmal ganz schamant.
00:12:37: Wer nicht wagt den nicht gewinnt... Auch das ist ein bisschen was.
00:12:41: No risk no fun im Englischen Das Leben beginnt dort wo deine Komfortzone endet.
00:12:48: Es geht ja alles in die Richtung irgendwie so ein bisschen.
00:12:52: und dann Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Entscheidung, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
00:13:00: Das ist schön!
00:13:01: So in die Kategorie müssen wir den Kampf ansagen?
00:13:04: Also das finde ich auch so eine Erglauge...
00:13:08: Achso soll ich das gar nicht verstanden?
00:13:09: Ich habe das so verstanden, die fährt in deinem Bus mit aber die fahrt dem Bus nicht also in diese Richtung.
00:13:14: Die Angst ist da und du bist Also.
00:13:19: es bedeutet, du bist mutig nicht im Sinne von dass du dann die Dinge nicht tust.
00:13:24: Also wenn du die Entscheidung nimmst ja die Angst ist da und trotzdem traue ich mich nicht
00:13:28: mehr.
00:13:28: Das ist ja eine bewusste Entscheidung.
00:13:29: für die Angst dann also die gelten zu lassen als gleichwertigen Partner so würde ich das jetzt mal sagen.
00:13:37: Als eine Instanz die einfach mir immer was zu sagen hat und erhöhe ich halt mal hin.
00:13:44: Ja, aber wie gut wir darüber diskutieren können.
00:13:46: Für mich hört sich dieses Sprichwort an, dass du die Angst mit einer Entscheidung das und etwas wichtiger ist besiegen könntest.
00:13:56: Und weshalb war ich dann auch bei den Bekämpfen?
00:13:59: Also für mich gehört es sich so an als wenn du entscheiden kannst gehe ich mit der Angst trotzdem weiter oder nicht?
00:14:06: und das geht nicht immer.
00:14:08: Und das ist das, wo wir dann sind bei den Fällen, wo es keinen Sinn macht und nicht geht.
00:14:11: Wir sprechen jetzt nicht von... Ich hab gut bei Panikattacken, sind wir sowieso noch mal im ganz anderen Thema, aber nicht in der Entscheidung, wo das so groß ist wie vor dem Fall, wo ich eben entschieden habe, dass wir ja auch nicht mehr bewusst sagen können, sorry Angst, jetzt nicht.
00:14:26: Jetzt gehe ich weiter, sondern dazu gehört dann die Regulation im Zweifel.
00:14:31: Aber mit einer gewissen Nervosität was du eben meinst oder eine gewisse Unsicherheit zu sagen Ja, fühlt sich blöd an da jetzt vor den Leuten zu sprechen wissen.
00:14:39: Man kann nicht alle Fragen von von hundert und neunundneinzehn Leuten irgendwie beantworten eventuell um es trotzdem zu tun.
00:14:46: Das stimmt.
00:14:47: Und wenn wir sie als Informationsgeber betrachten also die will mir irgendwas sagen.
00:14:52: Wir hatten was ja Mieshaustraininger.
00:14:54: Du erinnerst dich
00:14:55: auch?
00:14:56: Dass wir immer gefragt haben Was will die Emotionen mehr sagen?
00:15:00: dann ist das definitiv auch ein.
00:15:02: was ist jetzt gerade wirklich wichtig?
00:15:05: Also so eine Idee.
00:15:06: Was ist jetzt gerade wirklich wichtig?
00:15:09: Und was bräuchte ich, damit ich mich hier sicherer fühle?
00:15:14: und vielleicht ist das nur ne Kleinigkeit.
00:15:16: Vielleicht bin ich dann okay, ich konzentriere mich nicht mehr auf ihn der kritisch guckt, wenn er denn überhaupt kritisch guckt.
00:15:22: Vielleicht ist es nur konzentrierend sondern auf das mir zugewandte Gesicht.
00:15:26: Vielleicht hilft das ja schon!
00:15:28: Vielleicht hilft es auch mir meine Unterlagen in der Hand zu halten oder... Sprechkarten, auf die ich sowieso nie drauf gucke oder irgendetwas anderes.
00:15:38: Ja neben dem Annehmen überhaupt sich diese Fragen zu stellen.
00:15:41: wenn ich mich jetzt entscheide obgleich der Angst ist das zu tun die Präsid zu halten in dem Moment wo wir uns die Fragen stellen diese war da gerade gesagt hat springt ja auch unser referenthaler Cortex da springt schon anderer Bereichen die hier hin an.
00:15:54: dann kommen wir nochmal einen ganz anderen Bereich rein und auch dass kann schon leicht regulieren nebenannehmen Was wir von Miesos erarbeitet haben, einen tiefen Atemzug etc.
00:16:04: Wir kommen gleich noch mal zu was die Tools haben in den Akku.
00:16:07: Genau!
00:16:08: Deshalb gebe ich jetzt nochmal ein bisschen Gas.
00:16:09: Ich würde gerne eine andere Blickrichtung auf Irrtum über Angst lenken nämlich es gibt so eine Haltung von Angst darf man nicht zeigen.
00:16:22: Ich denke doch man darf jede Emotion zeigen vor allem darf man sie auch erst einmal fühlen und wahrnehmen bei sich.
00:16:28: Das ist der Schritt vorher Und Angst ist ein Zeichen von Schwäche.
00:16:33: Super!
00:16:34: Finde ich auch nicht, also Angst egal was wenn ich es wahrnehme, wenn ich vor mir selber zeigen kann, vor meinem Gegenüber zeigen kann und wenn ich benennen kann das macht mich unsicher da bin ich echt noch nervös, da habe ich Respekt vor.
00:16:50: Das ist kein Zeichen from Schwäche sondern Zeichen vom Stärke.
00:16:55: Und wenn wir jetzt da mal so ein bisschen sowieso ernählte, also ich glaube, wenn man das so sagt dann denken viele Leute an dass sich Zittere vor Angst wussten nicht nötig ist.
00:17:07: Also eine dysfunktionale Angst und dann wird es häufig als Schwäche gewertet, wenn für alle anderen klar ist, das ist doch nichts von dem man Angst haben braucht und das ist ne dysfunktionale Angst.
00:17:19: Aber wenn wir jetzt mal in so einen unternehmerischen Kontext gehen und ein paar Gefahrenpunkte auf dem Weg sehen, dann ist das doch total gut diese Gefahrenpunkte zu sehen und wahrzunehmen.
00:17:32: Und hey super!
00:17:34: Weil dann habe ich auch die Chance dem fortzubeugen.
00:17:37: Was ist eigentlich, wenn Mitarbeiter XYZ ausfällt?
00:17:41: Wie kommen wir dann weiter?
00:17:42: oder wie geht es dann weiter?
00:17:44: ist, wenn wir keine Materiallieferung kriegen oder wie immer.
00:17:49: Also solche Sorgenpunkte zu sehen und dann auch zu überlegen was brauchen wir damit wir uns für die Punkte sicherer fühlen?
00:17:56: Ist ja ein super guter Weg!
00:17:58: Richtig ich nehme das mal auf und leite über zu eine Übung für den Umgang mit Angst.
00:18:05: jetzt bin ich sehr gespannt was können wir tun?
00:18:08: wir eben viel schon Wort Emotionsregulation.
00:18:12: Das geht natürlich, gilt ja für alle Emotionen ganz allgemein.
00:18:18: Wir haben ja ich sage jetzt eine Idee.
00:18:21: wir haben viele Möglichkeiten an.
00:18:23: der erste einfache wäre einfach mal im Moment innezuhalten wirklich wahrzunehmen was ist.
00:18:29: Ganz bewertungsfrei wahrnehmen okay?
00:18:31: Ich spür da gerade eine Unsicherheit.
00:18:35: Vielleicht sogar mehr als eine Unsichheit und richtige Besorgnis und dann wirklich sich zu fragen Was möchte mir diese Emotion gerade sagen?
00:18:44: Und was kann ich jetzt akut tun, um das sicherzustellen oder um die Situation für mich greifbarer und sicherer zu machen.
00:18:54: Das einfach annehmen macht schon etwas auf neuronaler Ebene.
00:18:58: wenn wir dann auch in tiefen zwei drei tiefe Atemzüge nehmen, annehmen uns diese Fragen stellen unser kleiner Atemzug quasi mit unserem kleines Angststuhlkid Dann ist das eine ganz gesunde Art und Weise, den Weg zwischen Reiz und Reaktion wieder ein bisschen breiter zu machen.
00:19:16: Und dann kann man sich immer noch fragen, mache ich es jetzt oder mache ich nicht?
00:19:22: Ist es gerade sinnvoll, dass jetzt nichts zu machen?
00:19:25: Weil tatsächlich bin ich vielleicht nicht gut genug vorbereitet und ich schaffe das jetzt nicht mehr bis das Radio gleich anruft oder so... Ich mache das jetzt, aber ich muss mir noch mal klarstellen was es braucht.
00:19:40: Der tiefe Atemzug ist auf jeden Fall super.
00:19:42: Kleiner Zeitwerk.
00:19:43: Ich habe von einer Weile irgendwo gelesen dass die E-Mail abmüll untersucht wird.
00:19:50: Was ist denn die E?
00:19:51: Das Büro
00:19:52: kommt und den E-mailordner aufmacht.
00:19:54: unter hunderte von E-mails sieht.
00:19:56: dann atmet man ein nicht mehr aus und das gibt auf jeden fall Stress!
00:20:03: Interessant.
00:20:04: Guter Atemzug, ein guter tiefer Atemzug und ordentlich ausatmen ist schon ein mega erster Schritt.
00:20:10: Ja super!
00:20:13: Und zuletzt eine Erkenntnis über die Angst.
00:20:19: Boah das ist die Emotion seit dem Weg den wir mit Emotionen gehen, die für mich die größten Erkenntnisse irgendwie gebracht hat.
00:20:32: immer wieder also ich habe Echt immer gedacht, die muss man weg haben.
00:20:39: Für mich im Laufe meines Lebens ist das die Emotion, die ich heute wirklich zu schätzen weiß.
00:20:46: Weil sie dir Dinge zeigt?
00:20:49: Ja!
00:20:49: Die du ohne die Angst nicht gesehen da wahrgenommen hättest?
00:20:55: Weil es im Grunde so leicht ist mit dir umzugehen Wenn wirklich nichts greift, dann ist da vermutlich etwas Bedrohliches.
00:21:09: Kurz mal innen zu halten und zu fragen, worum geht es denn hier?
00:21:15: Das ist ein super Tool statt sie wegzudrücken!
00:21:20: Und das ist für mich im Zuge mit der Angst die größte und beste Erkenntnis gewesen.
00:21:28: Die Angst ist keine Feinde, nichts was wir wegdrücken.
00:21:32: Dies eine gute Freundin, ein engagierter Anteil von uns, der es bedarf zuzuhören und manchmal muss man vielleicht auch hin.
00:21:41: Man muss nicht jeder ihrer Erzählungen folgen.
00:21:44: also in Sinne von da kann noch etwas sein.
00:21:46: Mensch das traue ich mich eigentlich traue mir gar nicht zu.
00:21:49: Wann würdest du es dir denn zutrauen?
00:21:51: Und da macht man's vielleicht trotzdem.
00:21:52: Aber halt nicht, wie wir eben meinen, dass die am Steuer sitzt sondern die darf mitfahren und deren Bedürfnisse was sie so sehen will auf der Reise und was sichergestellt sein muss sollten erfüllt werden.
00:22:02: aber wir können uns auch oder gerade wenn wir uns mit Angst etwas trauen sind wir dann auch oft ganz stolz.
00:22:08: Schön gutes Schlusswort.
00:22:11: Wenn wir uns trotzdem was trauen, sind wir oft dann noch stolz.
00:22:15: Ich danke euch.
00:22:16: das war unsere erste kleine knackige Folge.
00:22:22: kompaktes Wissen heute zum Thema Angst.
00:22:25: Ich wünsche euch was, macht es euch heute noch schön!
00:22:28: Das war richtig cool.
00:22:29: Bin gespannt aufs Feedback von unseren Hörerinnen und Hörern.
00:22:33: Ganz bald!
00:22:33: Ciao, ciao!
00:22:38: Wir hoffen, das hat euch gefallen und macht euch Lust auf noch mehr zwanzig Minuten wissen.
00:22:44: Und ihr könnt euch freuen!
00:22:45: Die nächste Folge gibt es schon in zwei Wochen denn diese Reihe erscheint alle vierzehn Tage.
00:22:52: Und jetzt wie immer wünschen wir Gutes Fühlen.
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